Kuriositätenkabinett

Im Jahre 1750 listete der Schriftsteller und Botaniker Jean-Jacques Rousseau im Norden der Ile de France die Flora der Region auf. Wenn wir seine Liste mit der Heutigen vergleichen, sehen wir, dass viele der damaligen Pflanzen verschwunden sind. Das hat mich dazu gebracht, diese oft unbedeutende kleine Pflänzchen, denen wir häufig begegnen (wer weiß, wie lange noch?) zu ehren und in Form eines „Kuriositätenkabinetts“ vorab darzustellen.
 

Die Werke werden wie in einem Herbarium behandelt: mit seinen kleinen Klebestreifen, mit seinen Anmerkungen, mit den Seiten, die zum Trocknen der Pflanzen verwendet wurden (dafür habe ich entweder alte Partituren oder Seiten von Gedichtbüchern gewählt). Spuren von Pflanzen und kleinen Insekten tauchen versteckt im Durcheinander eines Kuriositätenkabinetts auf.
 

Um ihren Wert zu symbolisieren, habe ich mich entschieden, sie in eine Art Vitrine zu stellen, wie die Gegenstände, die in den Wunderkammern der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts präsentiert wurden. Also machte ich mich auf die Suche nach alten Rokoko-Rahmen, die im Laufe der Jahre verwittert sind, aber noch immer die Spuren ihres vergangenen Glanzes tragen, als kämen sie aus der Höhle eines Ali Baba. Ich fand sie in der Oise, der Region, wo J. J. Rousseau die Flora aufgelistet hatte, und zwar bei einem Antiquitätenhändler am Fuße des Château de Pierrefonds.
 

C

Auf Papier und eingerahmt

Auf Canvas

r

Art original

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