AM RANDE EINES TRAUMS
- 1. März 2025
- 2 Min. Lesezeit

"Am Rande eines Traums", 40 x 40 cm
Am Rande eines Traums: Die Poesie der Wörter
Schon immer hatte ich eine besondere Beziehung zu Worten. Ich liebe ihre Poesie, ihren Klang, ihre Etymologie – und noch mehr ihre Farbe. Für mich trägt jeder Vokal eine eigene Nuance, die sich in den Wörtern entfaltet.
Als Kind spielte ich oft mit meinem Bruder Philippe das Spiel der Farben: Das „i“ war für mich gelb und verlieh seinem Namen einen goldenen Glanz, das „A“ leuchtete rot, das „E“ war ein tiefes Payne’s Grey. Für ihn jedoch waren die Farben ganz andere – eine faszinierende Erkenntnis darüber, wie individuell Sprache wahrgenommen wird.

"In sanfte Weise", 40 x 40 cm
Diese Faszination für unerwartete, vergessene und poetische Wörter spiegelt sich in den Titeln meiner neuen Serie „Am Rande eines Traums“ wider. Leicht, spielerisch und offen für Assoziationen, regen sie die Fantasie an und laden zum Träumen ein.
von links nach rechts
"Im Schoß des Augenblicks", 30 x 30 cm / "Unter einem Papierhimmel", 30 x 30 cm
Die Titel zeichne ich mit Kreide in meine semi-abstrakten Landschaften. Sie verleihen den Bildern eine poetische Note. Inspiriert vom surrealistischen Automatismus lassen diese imaginären Räume das Unbewusste die Richtung bestimmen und öffnen ein Fenster zur inneren Welt.
Um diese Offenheit zu bewahren, bleiben die Buchstaben der Titel weiß – so kann jeder Betrachter seine eigenen Farben darauf projizieren.

"Ein Hauch von Stille", 30 x 30 cm
Ich bin mir nicht immer sicher, welche Assoziationen meine Übersetzungen im Deutschen hervorrufen. Doch ich hoffe, dass meine Bilder den Blick schweifen lassen, zum Träumen anregen und neue Inspiration schenken.
von links nach rechts
"Ohne ersichtlichen Grund", 30 x 30 cm / "Im Spiel der Lüfte", 30 x 30 cm









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