BONJOUR, HERR PROFESSOR
- 1. Apr. 2021
- 2 Min. Lesezeit

Es ist Frühling …
und überall in den sozialen Netzwerken blühen Schneeglöckchen, Primeln und Frühlingsblumen in Hülle und Fülle.
Ich bin immer wieder bewegt, wenn ich sehe, wie Menschen über diese kleinen Geschenke der Natur staunen – ein Staunen, das ich zu 100 % teile.
Netzwerke sind auch eine wunderbare Gelegenheit, alte Bekanntschaften wiederzuentdecken und Freundschaften aufzufrischen.
Seit einiger Zeit habe ich die Freude, wieder mit meinem Grundschullehrer in Kontakt zu sein. Seine herzlichen und humorvollen Kommentare auf meine Arbeit berühren mich, und ich genieße es, Neuigkeiten mit ihm und seiner lieben Frau auszutauschen.

Unser Erinnerungsfoto mit unserem Lehrer im Zentrum ...
Ich bin sicher, dass ich für uns alle sprechen kann, wenn ich das schöne Lied von Hugues Aufray frei paraphrasiere:
„Bonjour, Herr Professor
Wir haben Sie nie vergessen
Und tief in unserem Herzen
Diese Worte sind in Kreide geschrieben
Wir bieten Ihnen diese wenigen Blumen an
Um zu zeigen, wie sehr wir Sie lieben
Wir werden Sie niemals vergessen.“
Ich erinnere mich an jeden Einzelnen: Katia, Cynthia, die beiden Muriels, David, Rémy, Sophie, Frédérique… Sylviane, Stéphanie, Catherine, Guillaume, Frédéric, Béatrice, Philippe, Antony, Patrice und Gilles.
Jede Erinnerung ist erfüllt von Wertschätzung, Zuneigung und Dankbarkeit.
Haben Sie mich erkannt? Das größte Mädchen, links im Bild – ein komisches Gesicht, typisch für Sofortaufnahmen.
Vielleicht fragen Sie sich nun: Was hat all dies mit der Sammlung kleiner Bilder zu tun, die ich heute präsentiere?
Alles beginnt bei meinem Lehrer.


Seht ihr diese entzückenden Frühlingsmuster?
Es sind Muster von Geschenkpapier, die mir mein Lehrer extra aus Mulhouse geschickt hat. In unseren Gesprächen hatte ich erwähnt, dass ich gerne bedrucktes Papier in meinen Arbeiten verwende. Er schickte mir ein Foto aus Spaß – wohl nicht genau das, was ich suchte, aber für mich eine wunderbare Inspiration, da ich stets nach einer emotionalen Verbindung zu meinen Papieren suche.
Unser Austausch eskalierte in einen kleinen „Papierwahnsinn“: Fotos nummerierter Papiere, E-Mails, Pakete voller sorgfältig ausgewählter Rollen…
Ein großes Dankeschön an dich, lieber Robert, für all die Mühe, die du aufgebracht hast, um mir diese Rollen zu schicken, die mich so inspirieren!
Und hier ist das Ergebnis – eine Sammlung von kleinen Bildern, die ihre Wurzeln in diesen Erinnerungen und Begegnungen haben.



























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